In einer Klausur des Initiativkreises "Waldorf-Lehrerbildung in Niedersachsen" im Oktober 2003 wurden die Ziele des Projektes LiP-Lehrerbildung in der Praxis entwickelt, um eigenen Waldorf-Lehrernachwuchs auszubilden:

Wirklich Lehrer wird man nur mit Schülern!

Erziehen und Unterrichten im Sinne der Waldorfpädagogik ist ein künstlerischer Beruf. Er setzt die intensive Auseinandersetzung mit sich selbst im künstlerisch gestalteten Unterricht voraus. Die zentralen Lernfelder liegen im Klassenzimmer, im Unterrichten selbst. Daraus folgt:

  • dezentrale Ausbildung in den Ausbildungsschulen,
  • Professionalisierung durch spezielle Ausbildung der Ausbildungsbegleiter,
  • praktische Selbstausbildung im Unterricht (selbstverantwortliches erwachsengemäßes Lernen),
  • als Abschluss eine qualifizierende, vom Prüfling selbst gestaltete, interaktive Prüfung,
  • anschließend eine begleitete Einarbeitung,
  • laufende Qualitätsentwicklung.

Die Ausbildungsbegleiter sollen in den Schulen pädagogische Entwicklung initiieren. Die Qualifizierung eines Lehrers, besonders eines Waldorflehrers ist nie abgeschlossen. Es besteht ein fortlaufender Lernbedarf. Schule, insbesondere Waldorfschule, ist in ständiger Entwicklung - fortschreitend und forschend, innovativ und zeitgemäß.

Hier will das Projekt LiP-Lehrerbildung in der Praxis Anregungen und Hilfestellungen geben.

Bei der Entwicklung unserer Bildungsangebote nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) berücksichtigen wir die Lage und die Entwicklung des Arbeitsmarktes und unterstützen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Eingliederung in den regulären Arbeitsmarkt. Die Voraussetzungen für den praxisnahem und bedarfsgerechten Ausbildung wird jeweils auf den Ausbildungsbegleiter-Konferenzen evaluiert. Weiterhin benutzen wir die Informationen, die der Landesausbildungsbeauftragte der Waldorfschulen in Niedersachsen und Bremen zur Verfügung stellt.

Zusätzliche Informationen